Roßwälden

     

                                                

Entspannend spannend der Albtrauf

Die „Bassgeige“ nennt man die Albhochfläche zwischen dem Lenninger Tal und dem Ermstal. Viel bekannter als die Bassgeige selbst sind aber die beiden Eckpfeiler im Osten und Westen, der Brucker Fels und der Beurener Fels. Unser Ausgangspunkt ist der Parkplatz „Bassgeige“ in Erkenbrechtsweiler und, sobald wir den Wald erreicht haben, sind wir immer auf schattigen Waldwegen mit herrlichen Ausblicken unterwegs. Welche Aussicht ist nun die Schönste? Vom Beurener Fels? Vom Brucker Fels? Schwer zu sagen! Auf dem Rückweg können wir auch noch die eindrucksvollen Reste einer Befestigungsanlage mit Toranlage aus keltischer Zeit bestaunen, bevor wir uns im Landgasthof „Alte Steige“ in Erkenbrechtsweiler mit Speis und Trank stärken.

 

Treffpunkt: Mittwoch, 12. August, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese

Trotz brütender Hitze machten sich 26 Roßwälder Wanderfreunde auf den Weg vom Beurener Fels zum Brucker Fels. Nachdem wir erst einmal den sonnigen Teil des Weges hinter uns gelassen hatten, wanderten wir mit leichtem auf und ab durch herrlichen, schattigen Buchenwald. Immer wieder konnten wir imposante Ausblicke genießen und manche konnten nicht genug bekommen und hielten es recht lange auf den Aussichtsfelsen aus.  

Ein kühles Bier, ein kühles Radler, oder auch nur ein kühles Mineralwasser schmeckte dann im Landgasthof „Alte Steige“ in Erkenbrechtsweiler besonders gut und auch das Essen ließen sich alle munden.

 

 

                                                                        

 

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, ich nahm es so im Wandern mit, auf dass es einst mir möge sagen, wie laut die Nachtigall geschlagen, wie grün der Wald, den ich durchschritt….                                                                                      Theodor Storm

Natur pur, Tierweitsprung, Klangwald, Waldxylophon, Baumtelefon, Baumwipfelmatte, Barfußpfad, Kletternetz. All dies und noch viel mehr können wir auf unserem Streifzug durch den Schlater Wald kennenlernen! Der „Aktivpfad“ steht u.a. auf unserem Programm.

Einkehr ist im  Blockhaus in Schlat.

Treffpunkt: Mittwoch, 8. Juli,  13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese

Nach  der extremen Hitze der letzten Tage (ca. 35 Grad) war unsere Wanderung, nachdem es eine nächtliche angenehme Abkühlung gab, eine wahre Wohltat. Der Aktivpfad bot einige Abwechslungen bei der Durchquerung des herrlichen schattigen Schlater Waldes. Teilweise führte die Tour auch am Waldrand entlang mit herrlicher Aussicht auf das Voralbgebiet.

Früher als ursprünglich gedacht war der „Einkehrschwung“ an der Reihe und alle ließen sich Speis und Trank im Blockhaus Schlat munden. Zum Schluss gabs noch ein Gruppenfoto mit urigem Bär! (Siehe Bildergalerie)

 

 

                                                               

Unser Wanderziel im Juni: Der Bossler

 

Der prägnante Gipfel des Bossler ist 799,7 m hoch; da wir aber bereits einige Höhenmeter mit dem Auto zurückgelegt haben, ist der Anstieg leicht zu meistern. Oben angekommen, bieten sich uns einige bemerkenswerte Aussichtspunkte.

Am Bossler kam es schon häufig zu tragischen Flugunglücken. In den meisten Fällen kollidierten die Flugzeuge bei schlechter Sicht mit dem unerwartet hohen Berg.

Interessant ist auch der „Jahrhundertstein“, ein Kunstwerk aus mehreren Steinen, in die Schlagwörter mit Bezug zum 20. Jahrhundert eingemeißelt sind.

Wenn wir Glück haben, blühen auch noch die Orchideen, die auf dem Bossler noch zahlreich vorkommen. Jedenfalls verspricht es, eine interessante Wanderung zu werden!

 

Treffpunkt: Mittwoch, 10. Juni, 13.30 Uhr Waaghäusle

 

Nachlese Bossler

Bei schönem Wanderwetter startete eine kleinere Gruppe (21 Personen) der Roßwälder Wanderfreunde in Richtung Gruibingen. Der Bossler war unser Ziel. Bald auf dem Weg zum Jahrhundertstein fanden wir verschiedene Orchideen (weiße Waldhyazinthe, Pyramidenorchis, Mücken-Händelwurz) und vor allem viele, viele Türkenbundlilien; leider noch ohne geöffnete Blüten, trotzdem majestätisch schön.

Der Platz am „Gruibinger Wiesle“ mit Blick bis weit ins Albvorland hinein, wurde gestaltet von Uli Gsell. Auf 3 Felsplatten aus Jurakalkstein sind roh belassene und gesägte Flächen. Auf den glatten Flächen sind Worte, Ideen und Begriffe, bezogen auf Politik, Kultur, Wissenschaft, Technik und Alltag, Bedeutungsvolles und Banales eingemeißelt, die das 20. Jahrhundert geprägt und gestaltet haben. (Ein Wanderer vermisste das Wort „Pampers“, verständlich, denn er ist nebenberuflich Opa und muss dieselben manchmal wechseln).

Auf einem romantischen Waldweg, wieder gesäumt vom Türkenbund, erreichten wir den Aussichtspunkt auf dem 794 m hohen Bossler. Das Kreuz und der Gedenkstein erinnern an zwei tragische Flugzeugabstürze.

Der Abstieg übers Bossler-Haus der Naturfreunde bot noch einmal einen herrlichen Blick ins Land hinaus zu den drei Kaiserbergen Staufen, Rechberg, Stuifen.

Angekommen am Auto fuhren wir zum „Deutschen Haus“ zur Einkehr. Flott bedient und gut gestärkt schauten wir wieder auf eine abwechslungsreiche und gelungene Wanderung zurück und traten die Heimfahrt an.

Danke für die gute Organisation!

                                                                                                                                                                                                                        Magdalene Mayer

 

 

 

                                                           

Ab dem Parkplatz bei der Kläranlage in Hülben wandern wir ohne große Höhenunterschiede zu dem Naturphänomen Höllenlöcher oberhalb von Urach. Teilweise kann man die Höllenlöcher durchwandern, oder aber auf schönem Pfad mit Blick in diese bequem gehen. Ab dem Nägelesfelsen – Eichhalde liegt  das Gebiet jedoch innerhalb der Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Das hat zur Folge, dass das Betreten der Höllenlöcher nun nicht mehr gestattet ist. Erlaubt ist nur noch der offizielle, bezeichnete Wanderweg am Rand entlang.

Der Nägelesfels bietet uns einen phantastischen Ausblick auf Hohen-Urach; die nächste tolle Aussicht haben wir vom Buckligen Kapf auf Dettingen /Erms und das gesamte Ermstal. Von dort aus machen wir uns auf den Rückweg nach Hülben. Die meiste Zeit sind wir auf schattigen Waldwegen unterwegs. Und - ein Leben ohne Freude ist wie eine Wanderung ohne Einkehr. Wir freuen uns auf die Einkehr im Sportheim Hülben.

 

Treffpunkt: Mittwoch, 13. Mai, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese Hülben

Es gibt halt soo viele verschiedene Möglichkeiten um im Hülbener Wald zu den Höllenlöchern zu gelangen. So drehten wir eben eine kleine „Ehrenrunde“, wurden aber entschädigt durch den frühlingsgrünen herrlichen Wald, und den wunderschönen Traufweg. Ein Großteil der Wandergruppe wagte den Abstieg in die Höllenlöcher und bewunderte beim Durchqueren die Felsformationen und die alten Bäume, die fast ohne Erde auf den Felsen wachsen.

Auch der Ausblick ins Ermstal vom „Buckliger Kapf“ war wahrhaftig beeindruckend und nach einer Rast machten wir uns auf den Rückweg nach Hülben.

Bei der Einkehr in der Stadtiongaststätte in Hülben mussten wir zwar etwas Geduld aufbringen, aber letztendlich waren alle satt und zufrieden.

 

 

 

 

                                              

 

Nach den langen dunklen Wintertagen ist die Märzenbecherblüte jedes Jahr aufs Neue ein Highlight des lang ersehnten Vorfrühlings! Auch wir wollen uns diese Blütenpracht nicht entgehen lassen und uns im Neidlinger Tal auf die Suche nach den wundervollen Frühblühern begeben.

Der Einkehrschwung ist in dem urig-gemütlichen Wirtschäftle „Zum Kutscher“ in Weilheim vorgesehen.

 

 

Treffpunkt: Mittwoch 11. März, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese Neidlingen

32 Wanderfreunde machten sich bei herrlichem Sonnenschein auf den Weg durch das beschauliche Neidlinger Tal. Auf der Nordseite lag noch etwas Schnee, also flugs ein kleiner Schneemann gebaut; dann aber schnellstens bergauf zu den Märzenbechern, die schon ihre Blüten entfaltet haben und jedes Frühjahr aufs Neue die Naturfreunde erfreuen.

Begeistert waren auch alle von der gemütlichen Atmosphäre im „Kutscher“ in Weilheim und so ging wieder ein schöner Nachmittag zu Ende und zufrieden traten wir die Heimfahrt an.