Roßwälden

 

 

                                                              

Mit einer Markungsfläche von 482 ha zählt Eschenbach zwar zu den kleinsten Gemeinden im Landkreis Göppingen, durch seine idyllische Lage hat sich der Ort jedoch zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt. Die erste urkundliche Erwähnung bezieht sich nicht auf den Ort, sondern auf die Kirche auf dem Lotenberg. Im Jahr 1228 wird in einer Urkunde des Klosters St. Gallen ein Pfarrer, und damit eine Kirche, auf dem Lotenberg erwähnt. Diese Wallfahrtskirche wurde 1814 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Die Häusergruppe auf dem Lotenberg vermittelt noch heute das Bild einer Burgbebauung. Hier stand im 13. Jahrhundert die Burg Lotenberg, die aber schon bald darauf verfallen ist. Ein Rest des Burghügels und eines Walls sind ihre geringen Spuren.

Wir parken an der bewirtschafteten Albvereinshütte, in der wir nach der Tour auch einkehren, überwinden dann zunächst ganz, ganz langsam ca. 200 Höhenmeter, wandern dann durch den schönen Eschenbacher Wald auf guten Wegen, ganz ohne weitere Steigung. Beim Verlassen des Waldes haben wir eine sagenhafte Aussicht ins Albvorland und auf den kleinen Weiler Lotenberg. Von nun an geht’s nur noch bergab!

 

Treffpunkt: Mittwoch, 9. September, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese Eschenbach

Allerbestes Wanderwetter! 33 Wanderfreunde starteten am Albvereinshaus „Eschenbacher Hütte“ und wanderten steil hinauf in den Wald, durchquerten diesen und das eine oder andere „oh wie schön“! konnte man hören, als der Wald endete und die Sicht frei wurde auf das wunderschöne Albvorland. Weit, weit reichte der Blick in unser wunderbares Ländle! Der kleine Flecken Lotenberg wurde durchquert, begleitetet vom Muhen zahlreicher Kühe auf der Weide, vom Bellen der Hunde, die offensichtlich nicht gewohnt sind, dass so viele Wanderer ihre idyllische Ruhe stören.

Bei der Einkehr in der „Eschenbacher Hütte“ war es zwar etwas eng, man musste jedoch schon einen gewaltigen Hunger mitbringen, wenn man die „kleinen“ Portionen schaffen wollte! Aber guat wars!

 

 

Tagesausflug nach Messkirch und ins Donautal

 

Am Mittwoch, 2. September fahren wir mit dem Bus ins Donautal!

Der Naturpark Obere Donau ist eine der schönsten und beeindruckendsten Landschaften Süddeutschlands. Darüber hinaus gehört er zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands. Zusammen mit dem ab 1077 errichteten Kloster Beuron auf jeden Fall eine Reise wert.

Der Höhepunkt unseres Ausfluges wird aber der „Campus Gally“ in Messkirch sein. Der Campus Gally ist ein Bauvorhaben zur Nachbildung eines frühmittelalterlichen Klosters auf der Grundlage des St. Gallener Klosterplans aus dem frühen 9. Jahrhundert. Da nur mit den damaligen Mitteln und Möglichkeiten gebaut wird, sind 40 Jahre bis zur Fertigstellung veranschlagt. Zur Zeit entsteht u.a. eine Stabkirche aus Holz. Wir dürfen bei einer Führung die „Bauherren“ bei der Arbeit beobachten.

Auf der Hinfahrt gibt’s frische Bäckerhausbrezeln und ein Gläsle Sekt bei einem Zwischenstopp.

Auf dem Marktplatz des Campus können wir zusehen, wie unsere kleine Mahlzeit (Wurst im Brotteig oder ähnliches) im alten Backofen zubereitet wird, auch Getränke kann man hier kaufen.

Einen letzten Blick von oben auf Kloster Beuron können wir noch vom Knopfmacherfelsen genießen; hier machen wir eine Kaffeepause im gleichnamigen Restaurant mit großer Terrasse.

Unsere Schlusseinkehr findet in  historischen Räumlichkeiten statt! Wir kehren ein im idyllischen Schwärzlocher Hof am Rande von Tübingen, einem seit 1820 bestehenden Hofgut mit riesigem Biergarten und 4 Gasträumen, darunter das Prunkstück, die „Kapelle“. Dieser einzigartige Raum ist der Chor mit Apsis einer ehemaligen romanischen Kirche, die 1085 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.   

 

Termin:                           Mittwoch, 2. September                                                           

Abfahrt mit dem Bus

am Waaghäusle:             8.00 Uhr, Rückkehr ca. 20.00 Uhr

Kosten:                            ca. 40,00 € (Fahrt, Eintritt/Führung Campus Gally)

 

Nachlese Tagesausflug

 

Tagesausflug zum Campus Galli in Meßkirch und ins schöne Donautal

 

Auf eine einzigartige Zeitreise ins Mittelalter ließen sich 37 Roßwälder Wanderfreunde auf dem „Campus Galli“ ein. Seit vielen Jahrhunderten schlummert der weltberühmte Klosterplan im Archiv der Stiftsbibliothek in St. Gallen. In einem Waldstück bei Meßkirch entsteht nun Tag für Tag mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts ein Stück Mittelalter. Mehrere Jahrzehnte soll es dauern, bis alle Gebäude fertig sind.  

Bei einer Führung konnten wir den Handwerkern über die Schultern schauen. In zahlreichen Werkstätten entlang des Rundwegs wird der Baustelle zugearbeitet, es wird Werkzeug hergestellt, Kleidung genäht, Wolle gesponnen und vieles mehr. Schreiner, Korbflechter, Drechsler, Seiler, Schmied, Besenmacher, Schindelmacher, Steinmetze und viele andere sind mit den Mitteln von damals am Schaffen! Es war sehr interessant und vielleicht können wir uns  in einigen Jahren von  dem Baufortschritt überzeugen!?

Durch das herrliche Donautal mit seinen imposanten Felsen rechts und links der Donau ging die Fahrt nun in Richtung Beuron. Hier besichtigten wir die beeindruckende barocke Kloster- und Wallfahrtskirche mit wertvollen Deckengemälden, ebenso die Gnadenkapelle mit den Ausmalungen im Beuroner Stil.

Nun war es aber Zeit für eine Kaffeepause und wo kann man sich das schöner vorstellen, als auf dem bekannten „Knopfmacherfels“? Nochmal schnell ein Blick von diesem in das wunderhübsche Donautal und auf das imposante Kloster und dann rein in das „Berghaus Knopfmacher“, um Hunger und Durst zu stillen und natürlich zum Genießen!

Anschließend stellte sich die Frage an den Busfahrer: Darf´s auf der Heimfahrt noch ein kleiner Umweg sein? Die 2007 erbaute Kapelle „Maria – Mutter Europas“ in Gnadenweiler ist unbedingt ein Besuch wert. Nicht nur die christliche Seite, auch die Architektur ist sehr interessant. Das Gebäude versinnbildlicht die Arche Noah, das kupferne Regenbogendach wird von zwölf Balken getragen, die auf die Zwölf Apostel hinweisen sollen. Der Turm trägt statt einer Spitze eine Hand im Segensgestus.

Magdalene wusste mehr und alle lauschten gespannt ihren Ausführungen.

Nun ist´s aber höchste Zeit in Richtung Heimat zu fahren; in Tübingen im „Schwärzlocher Hof“ wurde nämlich schon unser Abendessen vorbereitet und dann auch entsprechend flugs serviert.

Müde, zufrieden und voller neuer Eindrücke brachte uns der Bus dann heim nach Roßwälden. 

 

 

 

 

     

                                                

Entspannend spannend der Albtrauf

Die „Bassgeige“ nennt man die Albhochfläche zwischen dem Lenninger Tal und dem Ermstal. Viel bekannter als die Bassgeige selbst sind aber die beiden Eckpfeiler im Osten und Westen, der Brucker Fels und der Beurener Fels. Unser Ausgangspunkt ist der Parkplatz „Bassgeige“ in Erkenbrechtsweiler und, sobald wir den Wald erreicht haben, sind wir immer auf schattigen Waldwegen mit herrlichen Ausblicken unterwegs. Welche Aussicht ist nun die Schönste? Vom Beurener Fels? Vom Brucker Fels? Schwer zu sagen! Auf dem Rückweg können wir auch noch die eindrucksvollen Reste einer Befestigungsanlage mit Toranlage aus keltischer Zeit bestaunen, bevor wir uns im Landgasthof „Alte Steige“ in Erkenbrechtsweiler mit Speis und Trank stärken.

 

Treffpunkt: Mittwoch, 12. August, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese

Trotz brütender Hitze machten sich 26 Roßwälder Wanderfreunde auf den Weg vom Beurener Fels zum Brucker Fels. Nachdem wir erst einmal den sonnigen Teil des Weges hinter uns gelassen hatten, wanderten wir mit leichtem auf und ab durch herrlichen, schattigen Buchenwald. Immer wieder konnten wir imposante Ausblicke genießen und manche konnten nicht genug bekommen und hielten es recht lange auf den Aussichtsfelsen aus.  

Ein kühles Bier, ein kühles Radler, oder auch nur ein kühles Mineralwasser schmeckte dann im Landgasthof „Alte Steige“ in Erkenbrechtsweiler besonders gut und auch das Essen ließen sich alle munden.

 

 

                                                                        

 

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, ich nahm es so im Wandern mit, auf dass es einst mir möge sagen, wie laut die Nachtigall geschlagen, wie grün der Wald, den ich durchschritt….                                                                                      Theodor Storm

Natur pur, Tierweitsprung, Klangwald, Waldxylophon, Baumtelefon, Baumwipfelmatte, Barfußpfad, Kletternetz. All dies und noch viel mehr können wir auf unserem Streifzug durch den Schlater Wald kennenlernen! Der „Aktivpfad“ steht u.a. auf unserem Programm.

Einkehr ist im  Blockhaus in Schlat.

Treffpunkt: Mittwoch, 8. Juli,  13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese

Nach  der extremen Hitze der letzten Tage (ca. 35 Grad) war unsere Wanderung, nachdem es eine nächtliche angenehme Abkühlung gab, eine wahre Wohltat. Der Aktivpfad bot einige Abwechslungen bei der Durchquerung des herrlichen schattigen Schlater Waldes. Teilweise führte die Tour auch am Waldrand entlang mit herrlicher Aussicht auf das Voralbgebiet.

Früher als ursprünglich gedacht war der „Einkehrschwung“ an der Reihe und alle ließen sich Speis und Trank im Blockhaus Schlat munden. Zum Schluss gabs noch ein Gruppenfoto mit urigem Bär! (Siehe Bildergalerie)

 

 

                                                               

Unser Wanderziel im Juni: Der Bossler

 

Der prägnante Gipfel des Bossler ist 799,7 m hoch; da wir aber bereits einige Höhenmeter mit dem Auto zurückgelegt haben, ist der Anstieg leicht zu meistern. Oben angekommen, bieten sich uns einige bemerkenswerte Aussichtspunkte.

Am Bossler kam es schon häufig zu tragischen Flugunglücken. In den meisten Fällen kollidierten die Flugzeuge bei schlechter Sicht mit dem unerwartet hohen Berg.

Interessant ist auch der „Jahrhundertstein“, ein Kunstwerk aus mehreren Steinen, in die Schlagwörter mit Bezug zum 20. Jahrhundert eingemeißelt sind.

Wenn wir Glück haben, blühen auch noch die Orchideen, die auf dem Bossler noch zahlreich vorkommen. Jedenfalls verspricht es, eine interessante Wanderung zu werden!

 

Treffpunkt: Mittwoch, 10. Juni, 13.30 Uhr Waaghäusle

 

Nachlese Bossler

Bei schönem Wanderwetter startete eine kleinere Gruppe (21 Personen) der Roßwälder Wanderfreunde in Richtung Gruibingen. Der Bossler war unser Ziel. Bald auf dem Weg zum Jahrhundertstein fanden wir verschiedene Orchideen (weiße Waldhyazinthe, Pyramidenorchis, Mücken-Händelwurz) und vor allem viele, viele Türkenbundlilien; leider noch ohne geöffnete Blüten, trotzdem majestätisch schön.

Der Platz am „Gruibinger Wiesle“ mit Blick bis weit ins Albvorland hinein, wurde gestaltet von Uli Gsell. Auf 3 Felsplatten aus Jurakalkstein sind roh belassene und gesägte Flächen. Auf den glatten Flächen sind Worte, Ideen und Begriffe, bezogen auf Politik, Kultur, Wissenschaft, Technik und Alltag, Bedeutungsvolles und Banales eingemeißelt, die das 20. Jahrhundert geprägt und gestaltet haben. (Ein Wanderer vermisste das Wort „Pampers“, verständlich, denn er ist nebenberuflich Opa und muss dieselben manchmal wechseln).

Auf einem romantischen Waldweg, wieder gesäumt vom Türkenbund, erreichten wir den Aussichtspunkt auf dem 794 m hohen Bossler. Das Kreuz und der Gedenkstein erinnern an zwei tragische Flugzeugabstürze.

Der Abstieg übers Bossler-Haus der Naturfreunde bot noch einmal einen herrlichen Blick ins Land hinaus zu den drei Kaiserbergen Staufen, Rechberg, Stuifen.

Angekommen am Auto fuhren wir zum „Deutschen Haus“ zur Einkehr. Flott bedient und gut gestärkt schauten wir wieder auf eine abwechslungsreiche und gelungene Wanderung zurück und traten die Heimfahrt an.

Danke für die gute Organisation!

                                                                                                                                                                                                                        Magdalene Mayer